"Kokusblütenzucker: süß, aber keine Sünde "(?)

Leider eine sehr irreführende Überschrift.


Am Anfang waren wir auch vom nach Karamell schmeckenden Zuckerersatz angetan. Mit der Wirkung eines langsam ansteigenden Blutzuckerspiegels, wird Kokosblütenzucker gerne als LowCarb Zucker angepriesen. Weit gefehlt, denn so "low" ist der Zucker gar nicht. Mit 400kcal/100g ist er so energiereich wie normaler Haushaltszucker.
Des Weiteren wirkt Kokosblütenzucker ebenfalls kariös und greift den Zahnschmelz an.

Ein weit verbreitetes Argument das diese Süße reich an Mineralien wie Kalium, Magnesium, Eisen und Zink sein soll, kann man so nicht stehen lassen. Um eine Wirkung im Organismus zu entfalten, müsste man mehrere 100 Gramm davon verzehren.


Diabetes und Krebs vorbeugen? Weit gefehlt!

 

Nur weil sich diese Süße im niedrig-glykämischen Bereich befindet, ist es noch lange kein Präventionsprodukt!

Eine Tumorzelle unterscheidet nicht zwischen Haushaltszucker und Palmzucker - Die chemische Molekülkette ist nahezu identisch.


Diabetes wird nicht verhindert, indem man ausschließlich zu Produkten greift, die einen niedrigen Glykämischen Index aufweisen.


Als Geschmacksalternative zum Haushaltszucker ja, aber als Alternative zum Zucker - "nein".

Kommentar schreiben

Kommentare: 0